Charity

Deutsche Filmkünstlernothilfe

Der Spendenerlös des 41. Deutschen Filmballs 2014 kommt wiederum der mildtätigen Stiftung "Deutsche Filmkünstlernothilfe" zugute. Damit wahrt die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e. V. (SPIO) eine Tradition, die bis in die 50er Jahre zurückreicht. Die Reinerlöse der bereits damals von der SPIO betreuten Filmbälle sind dem Unterstützungsfonds der Deutschen Filmkünstlernothilfe zugute gekommen.
Die Gründung der Deutschen Filmkünstlernothilfe geht auf das Jahr 1949 zurück. Damals wurde der erste internationale Filmball nach dem Kriege in Frankfurt / Main veranstaltet. Der Reinerlös sollte bedürftigen Filmschaffenden zufließen. Der Gewinn war höher als erwartet. So entstand die Idee, diese Mittel als Grundstein für eine Stiftung zu verwenden.

Auf Initiative von Filmwirtschaftlern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wurde am 30. März 1950 die Deutsche Filmkünstlernothilfe in Frankfurt / Main ins Leben gerufen. Sie wurde vom Hessischen Innenministerium und vom Finanzamt als mildtätige Stiftung anerkannt. Unterstützt werden arbeitsunfähig gewordene oder unverschuldet in Not geratene Filmschaffende. Der Kreis umfasst nicht nur Filmkünstler, sondern auch Bedürftige aus anderen Sparten der Filmwirtschaft, darunter eine Reihe älterer heimatvertriebener Filmtheaterbesitzer.

Der Unterstützungsfonds wird durch Spenden von Unternehmen und Persönlichkeiten der Filmwirtschaft gespeist. Vor allem aber fließt ein fester Bestandteil des Reinerlöses des jährlich veranstalteten Deutschen Filmballs dem Fonds zu.

1949
Erster internationaler Filmball nach dem Krieg in Frankfurt am Main - der Reinerlös fließt bedürftigen Filmschaffenden zu

1950
Gründung der gemeinnützigen Stiftung "Deutsche Filmkünstlernothilfe"

1974
Erster Deutscher Filmball in München zugunsten der Deutschen Filmkünstlernothilfe

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